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Abbildung 4: Darstellung als Graphen
1. Keine Kante darf mehr als einmal in derselben Richtung durchlaufen
werden.
2. Erreichen wir zum ersten Mal v 6
= u0, so markieren wir die Kante
(u, v), auf der wir gekommen sind. Wir m¨ussen nun zuerst alle Kan-
ten (v, x), x 6
= u benutzen, bevor wir den Knoten ¨uber (v, u) wieder
verlassen d¨urfen.
Es handelt sich also um ein einfaches Backtracking-Verfahren. Wir bewegen
uns durch das Labyrinth, bis wir nicht mehr weiterkommen (d.h. alle Kanten
zu einem Knoten schon einmal besucht worden sind) und bewegen uns dann
einen Schritt zur¨uck.
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Abbildung 5: Der Weg durchs Labyrinth
Wieso funktioniert das Verfahren nun? Sei also u0, u1, . . . up der durch
den Algorithmus konstruierte gerichtete Kantenzug W . Wir halten ersteinmal
fest, daß u0 = up gelten muß, damit wir am Ende der Tour wieder am Eingang
ankommen. Außerdem muß f¨ur alle Ecken x W gelten d+W (x) = d-W (x),
denn jede Ecke, die man betritt, verl¨aßt man auch wieder. Wir nennen v eine
gute Ecke, falls alle mit v inzidente Kanten (e = (x, v)) in beiden Richtungen
in W erscheinen (e = (v, x)). O enbar ist e0 eine gute Ecke, da wir ansonsten
vom Eingang her im Labyrinth noch in anderen Weg w¨ahlen k¨onnten, die wir
bisher noch nicht betreten haben.
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